Wochenupdate 7

Hallöchen meine Lieben, 

Ich bin jetzt schon seit über 7 Wochen hier auf Malta. Inzwischen ist es ein komisches Gefühl an mein zuhause in Deutschland zu denken. Natürlich erinnere ich mich an mein Zimmer und meine Schule, aber ich bekomme dadurch nicht immer direkt ein vertrautes und wohliges Gefühl. Wenn ich an mein Zimmer und meine Schule hier denke, dann ist das nicht anders. Im Moment fühle ich mich (zu mindest wenn ich daran denke) an keinem der Orte so richtig zuhause und so komplett daheim. Dafür fühle ich mich an beiden Orten (nach meiner Einschätzung) trotzdem auch wohl.  

Dieses Wochenupdate ist mal wieder etwas zu spät, weil ich letzte Woche die ganze Zeit nicht richtig dazu gekommen bin das Update von Woche 6 fertig zu schreiben und deswegen noch gar nicht mit dem 7. angefangen habe. 

Am Dienstag der vergangenen Woche hatte ich quasi Faschingsferien weshalb ich nicht in der Schule war. Ich wünsche mir so richtige Ferien. Nicht nur ein oder zwei verlängerte Wochenenden sondern 9 Tage (also zwei Wochenenden und 5 Werktage) an denen ich nicht in die Schule muss, ausschlafen kann und Tagesausflüge machen kann. Tja.. Morgens bin ich zum Frühstücken in die Küche und habe mir einfach einen normalen Toast mit Nutella machen wollen. Ich musste sogar extra meine Gastschwester fragen, ob ich kurz ihren Laptop aus der Steckdose ausstecken kann, damit ich den Toaster einstecken kann und daher, dass ich dem Toaster normalerweise auch blind vertraue habe ich dann nicht mehr so richtig auf ihn geachtet. So 3 oder 4 Minuten später schaue ich so nach links in Richtung Toaster und sehe nur wie eine Qualmwolke anfängt die Küche einzunehmen – klingt gerade dramatischer als es eigentlich war. Mein Gastvater hat das dann gesehen und mir netterweise neues Brot gegeben. Diesmal keinen Toast sondern Ftira, traditionell maltesisches Brot  und dazu noch ein Stück Prinjolata (Kuchen der traditionell an Fasching gegessen wird). Ftira ist wirklich gutes Brot und ich war dann auch sehr froh, das essen zu können und nicht den verbrannten Toast essen zu müssen.  

Mein Rating des Kuchens: 7/10 🌟- er war sehr süß aber er hatte irgendwie was..

Nach dem Frühstück habe ich dann ganz kurz mit meiner Oma telefoniert, der es zu dem Zeitpunkt aber nicht so wirklich gepasst hat weshalb wir das Telefonat auf nächste Woche verschoben haben und dann habe ich 1 1/2 Stunden mit einer Freundin aus Deutschland telefoniert, was gut getan hat und auch wirklich lustig war – grüße an Annika an der Stelle 😉.

Weil ich mich irgendwie schlecht gefühlt habe, hab ich dann danach noch meine Mama angerufen und ein bisschen mit ihr geredet. Der Tag war also viel vom Telefonieren geprägt. 

Weil ich das schon 3 Wochen jeden einzelnen Tag auf meiner To Do Liste und ständig im Hinterkopf hatte, habe ich dann auch endlich meinen Pfand weggebracht. Es ist eigentlich peinlich, wie lange ich das vor mir hergeschoben hatte, vor allem weil die Pfandrückgabe eine Minute von meinem Haus entfernt ist und es weniger als 5 Minuten insgesamt dauert. Von dem einen Euro den ich dann wieder zurück bekommen habe, wurde sich dann ein Eiskaffee für 1,60 gekauft, weil ich an dem Tag einfach echt einen Kaffee gebraucht habe. Damit habe ich mich dann in die Küche an den Esstisch gesetzt und ein bisschen Mathe gemacht, Schulsachen insgesamt erledigt und meinen Blog geschrieben. 

Wie ich schon gesagt habe ging es mir an dem Tag einfach so Mäh – und was machen wir, wenn es uns nicht gut geht? – Richtig! Wir gehen joggen. Das habe ich dann gemacht und anschließend musste ich eben auch duschen.

Es war auch ein erstaunlich guter Lauf an dem Tag..

Ich hab dann kurz mit einer anderen Deutschen telefoniert und bin dann mit dem Bus nach Sliema gefahren um mich dort mit ihr so um 4 zu treffen. Beide unserer Busse hatten Verspätung, meiner ist dann auch gar nicht gekommen und ich stand auch ewig im Stau als ich mich dann einfach in den nächst besten gesetzt hatte. Wir sind lustigerweise beide gleichzeitig angekommen, weil unsere Busse fast genau gleich viel Verspätung hatten.. Weil Lea sich ein Top im Zara kaufen wollte, sind wir dann in den Laden gegangen. Es war mein 3. Mal in meinem Leben, dass ich in dem Geschäft war und ich bin jedes Mal fasziniert was für tolle Sachen es da gibt. Wir haben Lea’s Top nicht gefunden und im Prinzip auch schon aufgegeben, als sie sich das an der Kasse bestellen wollte und die Mitarbeiterin so meinte: Hä nein, wir haben das noch. Zehn Minuten später sind wir mit ihrem neuen Top und einer zufriedenen und überglücklichen Lea aus dem Laden raus spaziert. Wir wollten, weil es der Tag vor Aschermittwoch war und wir zusammen mit ein zwei anderen Mädchen ausgemacht hatten, dass wir in der Fastenzeit auf Süßes verzichten, dann noch ein Eis essen gehen und sind einfach zu Burger King gegangen und haben uns dort Oreo Eis gekauft – echt empfehlenswert!!

Am Mittwoch musste ich morgens in die Schule und ich hatte an dem Tag wirklich gar keine Lust. Ich war müde und war nicht bereit im Unterricht zu sitzen. Als ich aus dem Haus gegangen bin an dem morgen hatte ich mir kurz überlegt mein Buch mit einzustecken, damit ich in meinen „freien“ Stunden (die halt auf maltesisch sind) lesen kann. Ich hab mich dann aber dagegen entschieden, weil ich Mittwochs eigentlich nur eine solche Stunde habe und ich da meinen Blogeintrag schreiben wollte. Als ich dann aber nach der Pause in Hospitality saß hab ich meine Entscheidung bereut. Die andere mussten ein Portfolio zusammenstellen, das bewertet wird und die Lehrerin hat eigenständig von Anfang an beschlossen, dass ich nicht bewertet werde (was ich eigentlich gut finde, weil ich dann auch kein Exam habe auf das ich lernen muss). Sie kam dann aber am Anfang der Stunde zu mir und meinte so: Du setzt dich jetzt für die zwei Stunden in die Ecke da hinten und machst irgendwas anderes, weil die anderen zusammen mit mir das Port Folio machen. Toll..An sich ist das nichts Schlimmes, aber ich saß dann halt für zwei Stunden in der Gegend rum und hatte nichts so richtig zu tun..

Weil es Aschermittwoch an dem Tag war, sind wir in den letzten 1 1/2 Stunden in die Kirche gegangen und haben da eine Messe gehabt. Die war leider auf maltesisch, weshalb ich dann mal wieder für die ganze Zeit mit meinen Gedanken alleine gelassen wurde. So viel wie ich hier in letzter Zeit über meine Lebensweisheiten nachdenke gelte ich bald als Philosoph..😝😝

Zwei meiner deutschen Freundinnen waren krank und die beiden anderen sind an dem Tag nach Comino gefahren, wo ich leider nicht mit konnte weil ich vormittags Schule hatte und sie an dem Tag keine Schule hatten. Ich wollte aber trotzdem etwas unternehmen und habe mir in der Schule schon ein paar Sachen zurechtgelegt (also in meinem Kopf). Ursprünglich wollte ich nach Mdina gehen aber weil ich mit dem Bus mindestens 55 Minuten dorthin brauche und ich den Rückweg dann ja auch noch mindestens so lange einplanen muss fand ich das nicht so passend. Um rechtzeitig zuhause zu sein müsste ich dafür schon zu früh los und es hätte sich einfach nicht gelohnt. Ich bin dann nach der Schule mit meiner Kamera in der Hand zu den Tarxien Temples gelaufen (ist ein erstaunlich langer Weg von ganzen 4 Minuten). Da habe ich mir dann eine Eintrittskarte gekauft und bin mit Audio Guide im Ohr die Tempel abgelaufen. Das Gelände ist sehr übersichtlich und um die Tempel herum waren kleine Wiesen mit Blumen. Die Tempel sind ca. 3250 (irgendwas) v Chr. zuerst erbaut wurden und es wurde immer wieder darauf gebaut und der Ort wurde für verschiedenste Zwecke verwendet. Für mich sind solche Fakten anfangs immer nicht so greifbar und ich weiß, dass ich gerade eigentlich total fasziniert sein sollte aber irgendwie klickt es bei mir immer erst nach einer gewissen Zeit. Diese Tarxien Temples sind deutlich älter als die Pyramiden in Ägypten und wenn ich das so höre, dann finde ich es schon ziemlich beeindruckend. 

Ich war ungefähr eine Stunde dort (ich habe mir wirklich alles angesehen, aber nach einer Stunde gab es nichts neues mehr). 

Ich hab mir dann mein Buch geschnappt und noch ein bisschen draußen gelesen. Weil die Sonne sich aber hinter den Wolken versteckt hatte und es windig war, wurde mir dann nach einer Zeit zu kalt und ich bin wieder nach Hause gegangen. Weil Mittwochs mein Haarwaschtag ist wurde dann natürlich auch gerannt und geduscht und abends habe ich noch ein bisschen einen Film angeschaut. 

Donnerstags hatte ich wieder Schule und an dem Tag habe ich mich irgendwie total unwohl gefühlt. Es gab dafür gar keinen konkreten Grund aber ich hatte ein panisches Gefühl. Weil ich dieses Gefühl nach der Schule aber loswerden wollte und mich ablenken wollte habe ich spontan Lisa gefragt, ob wir uns nachmittags in Valetta für einen Kaffee treffen wollen. Ich bin dann schon früher los gegangen um ein bisschen in den Straßen rumzulaufen, ein bisschen in Touri-Shops zu bummeln und ich hatte mir vorgenommen die Lower Barrakka Gardens zu besichtigen, weil ich das noch nicht gemacht habe. Der Weg zu den Gardens war richtig schön und ich habe so tolle Straßen und Häuser entdeckt. Ich verstehe die Malteser nicht, die sagen, dass Malta nicht schön ist, und dass es hier nichts zu tun gibt. Das sind dann nämlich genau die Leute, denen ich davon erzähle was ich so am Wochenende oder nach der Schule gemacht habe und die dann sagen: ne da war ich noch nie. Ja klar, wenn du noch nie bei den schönen Orten warst, dann macht es auch Sinn, dass du es insgesamt nicht so toll findest. 

Nachdem ich zu den Gardens gelaufen bin, gemerkt habe, dass sie geschlossen sind, dann an den Felsen entlang gelaufen bin und wieder zurück zu den Upper Gardens gelaufen bin, habe ich mich auf eine Bank hingesetzt und meinen Laptop rausgeholt um meinen Blog zu schreiben. Nach 20 Minuten war es schon viertel nach 5 und ich hatte mich eigentlich mit Lisa für 17 Uhr verabredet. Ich fand das da schon komisch, weil Lisa normalerwerise immer schreibt, wenn ihr Bus zu spät ist und deswegen habe ich dann nach weiteren 5 Minuten Warten ihre Mitbewohnerin Lina angerufen. Die hat mir dann gesagt, dass Lisa immer noch schläft (Mittagsschlaf) und nachdem ich dann am Telefon gehört habe wie krank beide noch sind, hab ich Lisa gesagt, dass sie einfach weiterschlafen soll und sich zuhause ausruhen soll, weil ich selber rumlaufen kann und eine heiße Schokolade trinken kann. Auch wenn ich enttäuscht war, weil ich mich auf das Treffen echt gefreut hatte, bin ich dann einfach alleine losgegangen um mir irgendwo eine heiße Schokolade zu kaufen. Als ich dann vor einem süßen Café stand und endlich meinen Mut zusammen bekommen habe reinzugehen und zu bestellen, schaut mich der Verkäufer nur so komisch an und sagt: „Wir schließen jetzt“ – toll. Als eine Art Trost habe ich mir dann für 2,50 eine „I love Malta“ Tasche gekauft und bin nach Hause gegangen. 

Am Freitag bin ich wieder in die Schule gegangen und ich war am Ende vom Schultag wirklich sehr froh, nach Hause gehen zu können. Es war Schule insgesamt, der Unterricht auf maltesisch, der Unterricht auf Englisch der teilweise nur Halbwegs spannend war und ich war mal wieder viel zu müde. 

Mir hat dann Lea, mit der ich mich eigentlich Nachmittags zum Essen treffen wollte, abgesagt und ich war dann zugegebenermaßen ein wenig deprimiert, weil ich mich darauf gefreut hatte und ich auf einmal nicht mehr wusste, was ich mit meiner freien Zeit anfangen sollte. Ich komme an sich ganz gut mit mir selber klar, aber wenn ich das früher gewusst hätte, dann hätte ich den Tag anders geplant und mir irgendetwas schönes vorgenommen, auf das ich Lust gehabt hätte. Stattdessen bin ich nach ein wenig Überlegung selber nach Valetta zum Food Market in der ich eigentlich mit Lea essen wollte und habe mir zwei Sommerrollen gekauft. Während ich auf mein Essen gewartet habe, habe ich mit meiner Mama geschrieben und zusammen mit ihr überlegt, was ich an dem Tag noch so machen kann, damit ich mir eine gute Zeit machen kann. Weil Lina und Lisa beide noch krank waren habe ich mir dann überlegt ein kleines Care Packet für sie zusammenzustellen weil sie hier ja niemanden haben, der sich so richtig um sie kümmern kann. Das habe ich dann tatsächlich auch gemacht. Ich bin in Valetta in den Spar reingelaufen und habe alle Sachen gekauft, die ich bei einer Erkältung brauchen würde. Taschentücher, Tee, frischen Ingwer und Zitrone, Reiswaffeln, eine Art Ingwershot, Halsbonbons und Salat. Als ich aus dem Laden rausgelaufen bin hat es geregnet und ich habe innerlich darauf gehoft, dass es schnell aufhört und mein Bus einfach schnell kommt. Als ich im Bus saß habe ich auch gar nicht rausgeschaut, weil ich die ganze Zeit auf meinem Handy die Karte angeschaut habe und geschaut habe, wo ich aussteigen muss, weil ich mich in Birkirkara nicht auskenne. Als ich mich dann durch die Menschenmenge gequetscht hatte und ausgestiegen bin stand ich in einer riesigen Pfütze und es hat unfassbar Stark geschüttet. Die Straßen waren komplett mit einer Wasserschicht überzogen und es sind regelrechte Flüsse entstanden. Anfangs habe ich versucht so gut wie es geht gar nicht an meiner Hose und an meinen Schuhen nass zu werden und als ich dann einmal über die Straße gelaufen bin war das ganze eh vorbei. Meine Schuhe waren mit Regenwasser getränkt. Ich habe es dann auch irgendwann zum Haus der anderen beiden geschafft und habe ihnen mein Päckchen geben können. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall aber auf den Regen und die Kälte hätte ich verzichten können. Als ich zuhause war und Abend gegessen hatte, habe ich noch mit meinen Eltern telefoniert und danach geduscht. Weil ich mich nach der Kälte und generell dem ganzen Tag nur noch in meine Bettdecke kuscheln wollte und meinen Kopf ausschalten wollte habe ich dann noch einen Film angeschaut und bin schlafen gegangen. 

Am nächsten Tag hab ich ausgeschlafen und bin dann joggen gegangen. Auch wenn der Lauf an dem Tag irgendwie nicht so toll war und ich ziemlich langsam gerannt bin, hab ich trotzdem die Sonne genießen können. Ich hab mich dann mit Lea in Valetta getroffen und wir sind zusammen zum Food Market gegangen. Wir haben uns beide jeweils was beim Inder gekauft und Sommerrollen beim Vietnamesen und haben das Essen dann geteilt. Das war glaube ich das beste Essen was ich in den letzten Wochen gegessen habe und ich würde das jederzeit nochmal essen. Nach dem Essen sind wir dann in Valetta rumgelaufen und haben uns Schmuck angeschaut. Weil Lea sich einen Hoodie kaufen wollte sind wir dann in Pull & Bear gegangen und Lea hat danach einfach einen Ring bei einem Schmuckstand geschenkt bekommen, weil sie der Verkäuferin gesagt hat, dass sie ihn doch nicht kaufen kann, weil sie das Geld nicht ausgeben kann. Man o man hätte ich nur das selbe gemacht… Wir sind dann ein bisschen rumgelaufen und haben uns die Felsen und Straßen angeschaut und danach sind wir in die Upper Barakka Gardens gegangen um uns dort die Kanonen anzuschauen. Jeden Tag werden in den Upper Gardens nämlich die Kanonen abgeschossen und man kann dabei zuschauen. Es war echt voll und wir haben uns so halb durch die anderen gequetscht und auf Zehenspitzen gestanden um etwas zu sehen. Obwohl der Soldat herruntergezählt hat , hab ich mich trotzdem erschrocken als dann tatsächlich geschossen wurde. Ich und Lea hatten beide an dem Abend jeweils Verabredungen mit Malterserinnen und deswegen sind wir dann nach Hause gegangen und ich habe meine Haare Speed gewaschen. Vor dem Treffen war ich total nervös, weil ich Angst hatte, dass es komisch wird und das ich es irgendwie vermassle. Meine Verabredung ist dann einfach 15 Minuten zu früh da gewesen und ich musste zur Kirche vor der wir uns treffen wollten hin sprinten – auch was neues, dass Malteser zu früh sein können.. 

Wir sind dann in Paola Sushi essen gegangen und haben nett geredet. Danach wollten wir nach Valetta um dort zu einem Foto Booth zu gehen und Fotos zu machen. Als wir dann aber dort waren, stand da ein handgeschriebenes Schild „Out of Order“. 

Wir sind dann in Valetta rumgelaufen und sie hat sich zwischendrin mit irgendeinem ihrer Freunde den wir getroffen hatten auf maltesisch gestritten, was mir etwas fremd war und danach haben wir uns Brownies gekauft und irgendwo hingesetzt und über Bücher geredet, die wir gerade lesen und schon gelesen haben. Um ca. halb 10 war ich dann zuhause und overall kann ich sagen, dass das Treffen (vor allem am Anfang beim Essen) gut war aber es dann irgendwann ein bisschen komisch war einfach in Valetta rumzulaufen. Ich habe derweil stark gemerkt wie unterschiedlich wir sind und wie unterschiedlich wir denken, was an sich nichts schlimmes ist, aber eben nicht ganz so easy zu handlen ist. 

Am Sonntag hab ich morgens ausgeschlafen, dann entspannt einen Film zu Ende geschaut und hab mich dann fertig gemacht, weil ich mich um 11:30 zum brunchen getroffen habe. Die Busfahrt verlief wie immer nicht problemlos und ich bin dann zwischendrin irgendwo im Nirgendwo durch die Gegend gelaufen um zum nächsten Busstop zu kommen. 

Das Brunchen war richtig cool und lecker. Zusätzlich dazu war das auch erstaunlich preiswert. Wir sind dann danach noch in der Stadt rumgelaufen und haben uns die Straßen angeschaut und danach bin ich mit dem Bus nach Naxxar gefahren um dort zum Top of the World zu laufen, damit ich dort meinen Blog endlich zu Ende schreiben konnte. Das war auch echt gut dort. Die Aussicht war mega, die Sonne und frische Luft hat gut getan und ich habe es endlich geschafft meine Blogeinträge hochzuladen. 

Zuhause habe ich noch meine Hausaufgaben gemacht. 

Insgesamt war die ganze Woche ereignisreich aber ich habe mich zwischendrin echt einsam gefühlt, dadurch, dass niemand bei mir zu Hause ist, der sich freut wenn ich nach Hause komme, mich fragt wie mein Tag war und etwas mit mir unternehmen will, fühle ich mich eben an Tagen an denen ich nicht so viel geplant habe und rauskomme ziemlich alleine. 

Mein Tiefpunkt der Woche: Die Nachmittage an denen ich zu viel nachgedacht habe 

Mein Highlight der Woche: Treffen mit Lea, Brunchen 

Auch wenn mein Update mal Wieder zu spät war und das nächste auch zu spät kommen wird (🫣) ist das ein kleiner Einblick in meine Woche hier gewesen.

Ich hoffe euch geht es allen gut und ihr habt eine schöne Zeit!
Bis zum nächsten Mal 😘

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