Hallöchen meine Lieben, am Montag dieser Woche ging es mir nicht so gut als ich in der Schule war und deswegen hat sich der Schultag sehr gezogen. An Tagen, an denen es mir gut geht, fühlt es sich so an, als würde die Schulzeit mit einem mal Blinzeln vorüber gehen aber an dem Tag hat sich das definitiv nicht so angefühlt. Nach der Schule hatte ich immer noch ein bedrücktes Gefühl und ich bin dann „extra“ nach Naxxar gefahren um dort mit den anderen ein Eis zu essen, weil ich zum einen die Ablenkung brauchte und ich auch einfach so gerne mit den Anderen reden wollte. Als ich ankam, saß Lea gerade auf einer Bank und ich habe mich zu ihr gesetzt. Wir haben ein bisschen über unseren Tag geredet und ich habe ihr erzählt, was mir auf den Herzen lag. Ich wurde dabei ziemlich emotional, was ich gar nicht erwartet hätte aber Lea hat mir sehr geholfen und es hat gut getan mal von jemandem in den Arm genommen zu werden und tatsächlich jemanden hier zu haben, der davon weiß was mir durch den Kopf geht und nicht nur Leute die 1.500 km entfernt sind. Danach sind wir zu einer Eisdiele gegangen und ich habe mir an dem Tag mal ein Eis erlaubt (obwohl ich im Moment eigentlich faste und deswegen keine Süßigkeiten esse). Meine Mama hat mir gesagt „Medizin zählt nicht zum Fasten dazu“ und an dem Tag, war die Kugel Eis meine „Medizin“ die mich ein wenig happy gemacht hat. Weil Lisas Bus zu spät gekommen ist haben wir dann noch auf sie gewartet und sind danach mit dem Bus in Richtung St. Pauls Bay gefahren, weil Patricia da ein Geschäft kannte wo sie hinwollte. Beim ersten Schritt in diesen Laden, hab ich mich wie in Deutschland gefühlt. Das Geschäft schrie förmlich Modepark Röther. Die Klamotten dort waren jetzt nicht der Hammer aber das war für mich oke, weil es mir um die Zeit mit den Anderen ging und ich eh nach nichts gesucht hatte.
Ich fand diese eine Hose cool aber die war in der Oversized Abteilung und deswegen gab es keine davon ansatzweise in meiner Größe 😔.


Diese Socken hier gab es dort auch..ich liebe zwar bunte Socken aber DAS war mir dann doch ein klein bisschen zu viel
Wir haben uns dann auch schon ziemlich schnell wieder auf den Heimweg gemacht und ich habe abends mit meiner Mama telefoniert. Ich hatte dann eventuell einen heftigen Nervenzusammenbruch aber ich kann im Nachhinein auf jeden Fall sagen, dass es geholfen hat mit meinen geliebten Menschen zu reden und es mir inzwischen wieder absolut Tip Top geht.
Dienstags hatte ich mal wieder Schule. Es ist der Tag, an dem ich am meisten Unterricht auf maltesisch habe und an dem Tag hat mich das etwas genervt, weil ich in den Stunden saß und mir einfach gewünscht habe, gerade zuhause sein zu können und schlafen zu können. Nach der Schule hab ich dann erstmal ein wenig gechillt und bin joggen gegangen. Weil Lisa ein Date mit Pablo dem Spanier hatte, sind wir dann alle nach Valletta um das Date zu überwachen, falls irgendetwas schief läuft. Der Gute hat sie dann erstmal 1 1/2 Stunden in der Kälte stehen lassen und sie war natürlich viel zu kalt angezogen und stand deswegen die ganze Zeit frierend dort rum.

Lea und ich haben uns dann ein Eis gekauft und sind ein bisschen rumgelaufen bevor Lina dann auch noch dazu kam. Weil wir alle Hunger hatten sind wir in den Food Market gegangen und haben uns dort alle indisches Curry gekauft – wie immer unfassbar gut. Wir haben Lisas Live Location dann auf unseren Handys verfolgt und während wir gegessen haben, waren wir schon am überlegen ob es gerade mega gut läuft oder eher nicht. Als sich die beiden dann verabschiedet haben, haben wir das beobachtet und es sah total befremdlich aus (sorry an Lisa, die das wahrscheinlich liest). Sie hat uns dann erzählt, wie es war und ich musste leider schon etwas früher los, weil ich abends noch mit meinem Papa telefonieren wollte. Als ich dann später in meinem Zimmer saß, hab ich dann auch mit meinem Papa telefoniert und da es schon etwas später am Abend war ist er am Ende fast ganz eingeschlafen..während wir geredet haben (bzw. während ich von meinem Tag erzählt habe)… zisisisis.
Am Mittwoch hatte ich keine Schule, weil meine Schule irgendwelche Schulkonferenzen hatte und deswegen habe ich morgens erstmal ausgeschlafen und dann in der Küche meine Hausaufgaben gemacht. Während ich da so saß und gerade an meinen Mathe Aufgaben verzweifelt bin, hat meine Gastmutter laut zu einem maltesischen Song mitgesungen und anschließend habe ich mich dann in einen Bus gesetzt, weil ich mich zusammen mit Lina und Lea (zwei anderen Deutschen) im Nationalpark von Malta treffen wollte. Weil ich im Voraus schon wusste, dass die Fahrt lang werden würde habe ich meinen Laptop mitgenommen und mein Buch um auf der Fahrt meinen Blog zu schreiben.. Ich hing schon da mit den Wochenupdates nach 🫣… Als ich dann aus dem Bus gestiegen bin hat mir Google Maps (und auch Apple Maps) den Weg angezeigt und ich habe da ohne Bedenken drauf vertraut. Als ich dann auf einem komischen Parkplatz angekommen bin und mir mein Handy weiterhin gesagt hat, dass ich da lang muss bin ich auch einfach da lang gelaufen. Auf einmal kommt ein Mann auf mich zu und sagt mir so „Sorry du kannst hier nicht lang, dass ist U.S. Gelände“. Ich hab mich dann höflich entschuldigt und gesagt, dass ich das nicht wusste und hab mich schnell umgedreht und bin weggelaufen. Anstatt, dass ich einfach durch diesen Parkplatz (der wirklich nicht groß war) laufen konnte musste ich dann eine viertel Stund außen herum laufen. An sich war das nicht schlimm, weil die Sonne geschienen hat, aber ich hatte meinen Laptop und meine Kamera dabei, weswegen mir nach ein bisschen Zeit fast die Arme abgefallen sind. Angekommen im Park habe ich erstmal meine Kamera ausgepackt und zusammengebaut und habe mich schonmal an ein paar einstellungen ausprobiert, weil ich immer noch nicht so richtig viel Ahnung davon habe.


Nach 10 Minuten ist Lina dann auch schon gekommen und sie hatte ihr Skateboard dabei. Wir sind dann schonmal ein bisschen rumgelaufen und sie hat mir erzählt, dass sie einfach auch bei diesem seltsamen Parkplatz angekommen ist und da nicht durch konnte (das sollte bei Google Maps echt mal geändert werden). Wir haben dann gegenseitig Fotos voneinander mit meiner Kamera gemacht und sind dann als Lea angekommen ist zusammen zu einem Food Truck gelaufen, um uns ein bisschen was zu essen zu kaufen. Als wir dort waren ist uns aufgefallen wie teuer das Ganze ist und deswegen haben wir alle jeweils nur ein bisschen was genommen und sind dann damit zurück in den Park gelaufen. Weil wir auf dem Weg schon hungrig waren haben wir schon auf dem Weg zurück in den eigentlichen Park gegessen und wir haben uns dann eine Bank gesucht und haben uns dort hingesetzt.

Den Mittag über sind wir durch den Park spaziert und Lea und ich dürften sogar Lina’s Skateboard ausprobieren. Ich bin nicht runtergefallen – war also schonmal ein voller Erfolg. Danach sind wir noch an einem Klettergerüst auf einem Spielplatz umgeklettert. Lina musste dann leider auch schon gehen, aber Lea und ich hatten beide keine Lust schon nach Hause zu gehen und deswegen sind wir dann zusammen nach Naxxar gefahren und haben uns dort in ein Café gesetzt, wo ich Chai Latte für mich entdeckt habe. Wir sind dann noch in eine Kirche gegangen und haben uns dort ein wenig umgeschaut und dann musste mich ich auch schon auf meinen Nachhauseweg machen. Als ich dann nach dem Abendessen in meine Zimmer saß, ist mir eingefallen, dass ich auch noch meine Englisch und Mathe Hausaufgaben machen muss und meine Haare waschen muss.. Als ich das dann endlich alles geschafft hatte, bin ich zufrieden und müde ins Bett gegangen.

Der Bus war mal wieder schön voll und kuschelig..



Am Donnerstag war ich vormittags dann wieder in der Schule und habe fleißig im Health and social care Unterricht mitgemacht, indem ich (und auch die anderen) immer mit einem kleinen Schild angezeigt habe ob die Aussage an der Tafel korrekt ist oder ob sie falsch ist. An sich finde ich das Prinzip cool und es macht direkt viel mehr Spaß, wenn man Unterricht hat, der interaktiv aufgebaut ist. Ich persönlich fand aber die Fragen nicht anspruchsvoll genug bzw. stellt diese Lehrerin grundsätzlich nur Fragen die ziemlich direkt beantwortbar sind und bei denen man nicht wirklich viel nachdenken muss, sondern die Dinge nur wissen muss. Ich sage daher nicht, dass ich absolut schlau sei (ich weiß selber ja auch nicht jede Antwort) aber ich sage damit, dass man in dem Unterricht nicht trainiert auch Konzepte anzuwenden. Ich persönlich bin jetzt auch nicht die Beste darin, Prinzipien anzuwenden und alles zu verstehen (sieht man, wenn man mir einmal im Chemie und Mathe Unterricht ins Gesicht schaut) aber genau deswegen finde ich es so wichtig, dass man das regelmäßig übt und es zu einem festen Teil des Unterrichts macht.


Nach der Schule habe ich dann erstmal ein bisschen zuhause unter meiner Bettdecke gechillt und mich ausgeruht, bevor ich mich auf den Weg gemacht habe. Ich habe mich mit Lea getroffen, weil wir zusammen zu Decathlon gehen wollten um ihr eine ganz bestimmte Hose zu kaufen, die ich mir im Dezember selber in Deutschland zum Tanzen gekauft hatte. Auf dem Weg dort hin bin ich über eine Brücke gelaufen, von der aus man eine große Straße (wenn nicht sogar Autobahn) sehen konnte und da ist mir dann auch aufgefallen wie voll die Straßen hier eigentlich sind. Das ist ein Problem, das die Locals immer wieder selber ansprechen und das ist auch der Grund, weshalb öffentliche Verkehrsmittel für Einwohner kostenlos sind, weil sich die Regierung damit erhofft den Verkehr entlasten zu können (wenn mehr Leute den Bus nehmen und nicht selber mit eigenem Auto auf der Straße fahren). Dort angekommen wo ich hinwollte habe ich dann Lea getroffen und weil ich irgendwie noch voll Hunger an dem Tag hatte sind wir zusammen zu Eeet Well gegangen wo ich mir eine Bowl gekauft habe uns sie sich einen Smoothie gekauft hat. Meine Bowl war echt gut (außer die trockenen Salatblätter) und mir ist auch da mal wieder aufgefallen, wie sehr ich gesundes Essen und auch so einfach essen mit Gemüse drin vermisse. Hier bekomme ich meist nur Fleisch, irgendwas mit Kartoffeln (meistens Pommes), kalte Bohnen und dann noch mehr Fleisch.. Tja, eine der Sachen, die ich von Zuhause komplett vermisse.

Während dem Essen hat Lea von ihrer Mathe Klausur erzählt, die laut ihr katastrophal gelaufen ist.. im Endeffekt hatte sie 10 von 100 Punkten (Lea fragen).
Nach dem Essen haben wir den Decathlon erst nicht gefunden und dann als wir endlich vor der richtig geschnittenen Hose standen, gab es Leas Größe nicht mehr. Sie hat dann trotzdem eine Größe größer anprobiert aber nachdem die nicht perfekt gepasst hat, wollte sie die Hose dann eigentlich in der richtigen Größe beim Laden bestellen. Der Mitarbeiter meinte dann zu uns, dass wir im Laden schauen sollen, ob wir sie nicht doch aus Zufall finden, weil es dort wohl im Moment so „unorganisiert“ sei und noch die Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Hose irgendwo in Frieden hängt und nur auf Lea wartet (meine Worte, nicht seine – keine Sorge). Ich bin dann einen Gang weiter und hab neben ein paar Stapeln unsortierter Kleidung die passende Hose gefunden und das sogar in mehreren Größen. Ich hab mich richtig schlau gefühlt, weil ich die so schnell gefunden habe. Lea hat die dann anprobiert und war sich immer noch unsicher, welche sie nehmen wollte, weil die die perfekt gepasst hat einfach ein Loch hatte… Während sie die Hosen weiter anprobiert hat bin ich durch den Laden geschlendert und habe diese typisch deutschen Decathlon Handtücher gefunden, die man immer im Freibad oder am Strand dabei hat, die aber (wenn man nass ist) gefühlt kein Wasser aufsaugen. Davon hab ich mir dann noch eines gekauft, weil ich hier nur eines mit dabei habe und schon davor gemerkt habe, dass es schlauer ist mindestens zwei Handtücher dabei zu haben, wenn man am Strand ist.

Anschließend (nachdem wir endlich Leas gewünschte Hose kaufen konnten) sind wir zur Bushaltestelle gelaufen und sind nach Valletta gefahren um uns dort mit Lisa in ein Café zu setzten. Wir haben uns dann schnell eines gesucht und nachdem sie dort entäuschenderweise keinen Chai Latte hatten, habe ich mir eine heiße Schokolade gekauft.

Anfangs hat sie echt gut geschmeckt aber nach einer Weile war der Geschmack irgendwie ein bisschen sauer.. Rating: 4/10 🌟
Freitags bin ich mal wieder in die Schule gegangen und war dann auch ziemlich froh nach Hause gehen zu können. An dem Tag hat es geregnet aber ich wollte mir nicht meine gute Laune wegen des Wetters ruinieren lassen, weshalb ich nachdem ich mich etwas zuhause ausgeruht habe dann los nach Sliema gegangen bin um mich mit den anderen zu treffen.

Eine kleine Pfütze in Sliema

Wir haben uns dann in ein Café gesetzt und ich und Lea haben uns jeweils einen Chai Latte gekauft. Lisa und Lina hatten Smoothies, Lisas Smoothie war okay – Linas nicht..der hat nach Papier geschmeckt. Wir waren dann noch ein wenig in der Shopping Mall und danach haben wir uns Pizza gekauft und haben uns an die Promenade gesetzt. Wir wollten einfach nur in Frieden unser Essen essen als auf einmal ein richtig fetter Käfer immer näher an uns ran kam und als ich dann versucht habe den zu verscheuchen ist der einfach immer weiter auf uns zu gelaufen bis er irgendwann in einem Loch im Boden verschwunden ist…



Danach sind wir dann nach Valletta gefahren und haben uns an eine Jazz Bar gesetzt und den Musikern zugehört.

Am Samstag sind wir „früh“ los, weil wir nach Comino gegangen sind und möglichst viel Zeit dort verbringen wollten. Während der Busfahrt waren wir alle noch ein bisschen müde und nach 2 Stunden Busfahrt kamen wir endlich bei der Fähre an. Die Fahrt nach Comino hat glatte 15 Euro gekostet und dieses Boot kann man gar nicht wirklich als Fähre bezeichnen. Die Fahrt war ✨aufregend✨.. Im Preis inklusive war auch noch eine Art Höhlen Tour, bei der wir so gut wie es ging an und in die Höhlen gefahren wurden. Ich kann gar nicht in Worte fassen wie sprachlos ich auf dem Boot Stand, nachdem ich das kristallklare, türkise Wasser zum ersten Mal gesehen hab. Es war unglaublich schön und ich hab mich gefühlt als sei ich im Paradies gelandet.





Als wir dann auf Comino angekommen sind haben wir direkt nach Toiletten gesucht weil ich an dem Tag schon fast einen ganzen Liter getrunken hatte. Als wir dann die Toiletten gefunden haben und es geschafft habe die ewig lange Schlange an Menschen zu besiegen haben ich und Lea und dort noch jeweils unsere Bikini Unterteile angezogen und dann sind wir auch schon wieder Richtung Strand gelaufen. Wir haben uns dann (weil es auch schon 12 Uhr war) alle Pizzas gekauft und natürlich zusätzlich noch eine Cola Zero. Es war echt beeindruckend wie viele Touristen (uns natürlich eingeschlossen) nach Comino kommen, schon als wir mit dem Boot angekommen haben wir unfassbar viele Leute gesehen, die entweder auch gerade erst ankamen oder die schon auf der Insel rumgelaufen sind. Am Strand angekommen haben wir uns dann 3 Liegen geschnappt und nebeneinander gestellt (für die wir für 2 Stunden 7 Euro bezahlt haben) und haben uns in unseren Bikinis, der Pizza auf dem Schoß, der Cola in der Hand und mit der Sonne auf der Haut hingesetzt und entspannt.
Nach etwas Zeit wollten Lea und ich dann auch schwimmen gehen (obwohl sie eigentlich noch krank war). Das Wasser war trotz den guten Wetters immer noch ✨frisch✨und es hat einige Zeit gedauert bis wir uns an die Kälte gewöhnt haben. Es war dann aber (als wir es endlich geschafft haben zu schwimmen) echt schön. Ich hatte in dem Moment einfach Mal keine Gedanken sondern nur Ruhe in meinem Kopf, nur Zufriedenheit und Glückseligkeit. Vor allem seit dem ich hier bin denke ich dauerhaft über alles nach, ich meine daran ist nichts falsch weil ich es schlicht weg einfach muss. Zuhause (Deutschland) ist das jetzt nicht so anders, weil ich da auch Verantwortung und Verpflichtungen habe, aber daher, dass ich auch während ich in meiner Gastfamilie bin die ganze Zeit vorsichtig sein muss was ich sage, wie ich mich verhalte und was ich mache, habe ich zuhause (in der Gastfamilie) nie so ein vollkommen leichtes Gefühl wo ich einfach mal den Kopf ausschalten kann – am Strand auf Comino ging das.
Als wir aus dem Wasser rausgegangen sind war mir dann doch etwas kalt, weshalb ich mit meinem Pulli am Strand saß, während ich Musik gehört habe und mein Buch lesen hab. Die Handlung meines Buches hat zu den Zeitpunkt wirklich null mit der Situation zusammengepasst. Ich lag am Strand und hab mich gefühlt wie in den Sommerferien – die Charaktere in meinem Buch haben gerade Weihnachten im verschneiten New York gefeiert.
Wir lagen da dann für ein paar Stunden und haben uns dann wieder fertig gemacht um uns auf den Rückweg zu machen, weil die letzte Fähre die von Comino wegfährt schon um 16.30 Uhr abfährt. Der Rückweg war mal wieder lang aber dadurch, dass ich innerlich tiefen entspannt war hatte ich damit eigentlich kein Problem. Abends als ich zuhause war habe ich dann noch einen Power Nap gemacht, weil die anderen mich davon überzeugt hatten an dem Tag Abends noch mit ihnen raus zu gehen, aber als ich aufgewacht bin und in meinem warmen Bett lag war meine Motivation mich jetzt nochmal fertig zu machen und wieder fast eine Stunde mit dem Bus unterwegs zu sein tatsächlich eher weg. Nachdem ich Lea dann geschrieben hab, damit sie mir irgendetwas Motivierendes sagt und diese mir dann auch mit etwas solchem geantwortet hat, habe ich es geschafft mich aufzuraffen und habe mich dann Abends noch mit den Anderen getroffen.
Am Sonntag habe ich um 9 Uhr erstmal mit der Family telefoniert. Diesmal nicht nur mit meinen Eltern sondern auch mit Oma, Opa, Onkel, Tante und meinen Cousinen – war also wie ein online Familientreffen. Es war schön mal wieder die vertrauten Stimmen zu hören und diese ganz typischen Sprüche oder Witze zu hören, die für mich schon so normal sind, dass ich hier gar nicht gemerkt habe, dass sie eigentlich fehlen.
Nach dem Telefonat hab ein Joggen Intervall Training gemacht und dann musste ich mich anschließend beim Fertigmachen beeilen (also so wie immer) weil ich mich mit der ganzen Truppe zum Brunchen in Valletta getroffen habe. Nach einiger Überlegung habe ich mich dann für ein Eier Toast mit Avocado, einen Brownie und einen Cappuccino entschieden. Der Brownie war wie immer fantastisch aber leider hat mich der Toast etwas enttäuscht, weil das Ei nach nichts geschmeckt hat und es davon viel zu viel gab.


Nach dem Brunchen sind wir in den Spar gegangen um uns dort jeweils was zu trinken zu kaufen und danach sind wir zu Felsen am Rand von Valletta gelaufen um uns dort ein wenig hinzusetzten. Das Wetter war zu dem Zeitpunkt bombastisch gut und die Sonne hat uns ins Gesicht geschienen. Wir haben uns dort dann hingelegt, den Wellen zugehört und ein bisschen die Augen zu gemacht. Nach einer Weile hat Lea uns dann ihr super Talent gezeigt: sie kann jedes beliebige Lied perfekt Pfeifen.

Weil ich den anderen noch Paola zeigen wollte sind wir dann mit dem Bus nach Paola gefahren und ich habe mich blitzschnell umgezogen und meine Tasche abgelegt. Wir sind einfach meine normale Spazierroute abgelaufen und ich habe den anderen meine Schule gezeigt. Als wir dann ca 40 Minuten lang rumgelaufen sind mussten die anderen sich auf den Heimweg machen und ich bin alleine nach Hause gelaufen. Auf dem Weg nach Hause habe ich einer Freundin geantwortet der ich schon ewig lang eine Sprachnachricht aufnehmen wollte und als ich dann zuhause war habe ich abendgegessen und mich für den Schultag am nächsten Tag vorbereitet.
Mein Tiefpunkt der Woche: Montag
Mein Highlight der Woche: Definitiv Comino!! 💗💗
Ich hoffe ihr hattet auch ein wenig sommerliches Wetter und genießt genauso wie ich jeden Sonnenstrahl. Auch wenn ich kein wirkliches Heimweh mehr hab vermisse ich euch natürlich trotzdem.
Hab euch lieb. Bis zum nächsten Mal.

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